Handel ist Wandel

Neue Technologien im Einzelhandel

Neue Technologien im Einzelhandel

Die dynamische Entwicklung des Internets mit seiner rasanten Beschleunigung neuer Technologien prägt im zunehmenden Maße das Käufer-/Konsumentenverhalten. Diese Entwicklung erfordert sich ständig verändernde und innovative Handelsformen, die durch den Trend des mobilen Internets sowie durch die Nutzung der mobi-len Endgeräte beflügelt wird.

Durch bestehende Technologien können digitale Point of Sale (kurz POS) -Lösungen in den stationären Handel integriert werden. Beispielsweise die Erweiterung der Produktpräsentation durch Wearables, die die Vermittlung von Zusatzinformationen in Erlebniswelten ermöglicht.

Zusätzlich sollte der Händler digitale Touch-Screens / Tablets am POS einsetzen, um den Kunden (z.B. in den Umkleiden) Zusatzinformationen oder auch ein erweitertes stationäres Sortiment, durch online verfügbare Waren, anzubieten.

Das Einkaufen im stationären Geschäft soll vermehrt zum Erlebnis werden. Durch Anbringung eines Social-Mirrors in Umkleiden können Kunden mittels Social Media den sozialen Austausch mit Freunden / Verwandten über die ins Auge gefassten Produkte nutzen.

Darüber hinaus können sich Umkleiden in produktspezifische Erlebnisräume verwandeln (z.B. Strand). Um außerhalb der Öffnugnszeiten Umsätze zu generieren, sollten Schaufenster und Fassadenelemente mit Online-Elementen ausgestattet werden.

Digitale Erreichbarkeit

  • Haltungswechsel der Händler: Erkenntnis, dass Online-Handel ein unumkehrbarer Trend ist; aktive Auseinandersetzung mit dem Wandel.
  • Online-Sichtbarkeit: Mindestanforderung ist eine eigene Homepage mit Produkt- und Dienstleistungsspektrum, Öffnungszeiten und Erreichbarkeit; Programmierung im Response Web Design, um auch mobil gut lesbar zu sein.
  • Digitale Verbreitung im Internet: Vernetzung mit Plattformen und Datenbanken im Internet, um die Auffindbarkeit zu erhöhen (Google, Gelbe Seiten etc.); Aufbau von E-Mail-Newslettern. 
  • Nutzung von Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp und Blogs, um den Kontakt zum Kunden zu halten und Schnell und kostengünstig neue Informationen zu streuen; durch Rückäußerung der Kunden entsteht Interaktion

Multichannel-Aktivitäten

Online-Marktplätze sind für Einzelhändler ein weiterer Vertriebsweg, über den sie ihre Produkte absetzen können. Diese Marktplätze können lokal oder branchenspezifisch aufgebaut oder gleich bundesweit präsent sein. Der Vorteil für den stationären Betrieb liegt in der Kombination der Präsentation eigener Waren und Dienstleistungen auf lokalen oder bundesweiten Internet-Marktplätzen, wie z. B. eBay.

Des Weiteren lohnt sich der Aufbau eines eigenen Online-Shops bei hohem Spezialisierungsgrad oder hoher genereller Produktnachfrage. Zudem ist ein kanalübergreifendes Cross-Selling für Händler empfehlenswert, bei dem Produkte, die stationär nicht mehr verfügbar sind, weiterhin online bestellt und gekauft werden können.

Vernetzung von online und stationär

  • Online-Verfügbarkeitsabfrage: Überprüfung der Verfügbarkeit von Waren, Größen etc. im stationären Sortiment über den Internetauftritt.
  • Reservierung / Buchung von Beratungszeiten über Homepage
  • Online-Reservierung / Click & Reserve: Weiterentwicklung der Verfügbarkeitsabfrage durch Reservierungsmöglichkeit, damit noch kein Kauf nach Fernabsatzgesetz.
  • Click & Collect: Kauf online, Abholung stationär mit der Möglichkeit des Cross-Sellings durch den Händler.
  • Retourenabwicklung von online gekauften Waren: Durch die Rückgabe im Geschäft erhält der Händler die Möglichkeit, alternative Produkte zu verkaufen.
  • Einführung von Rabattsystemen, Kundenkarten etc.: Anreiz zum Besuch des stationären Handels im Internet schaffen (und vice versa).
  • Virtueller Verkaufsassistent: Zuschalten von Verkaufsberatern zur Vorselektion von Produkten, Typberatung etc. über entsprechende Apps mit Voice- und Video-Adaptionen.
  • Online-Bestellung im stationären Shop: Erhöhung des Umsatzes durch virtuelle Erweiterung des Sortiments inklusive stationär ausgelöstem Bestellvorgang im Internet.
  • Same Day Delivery: Belieferung des Kunden mit online oder stationär gekaufter Ware am selben Tag.
  • Online-Bestellung mit stationärer Barzahlung: Geeignet für Kunden ohne Kreditkarte oder mit Vorbehalten bezüglich Datenschutz.

Nutzung von Online-Elementen am POS

Durch bestehende Technologien können digitale Point of Sale (kurz POS) -Lösungen in den stationären Handel integriert werden. Beispielsweise die Erweiterung der Produktpräsentation durch Wearables, die die Vermittlung von Zusatzinformationen in Erlebniswelten ermöglicht.

Zusätzlich sollte der Händler digitale Touch-Screens / Tablets am POS einsetzen, um den Kunden (z.B. in den Umkleiden) Zusatzinformationen oder auch ein erweitertes stationäres Sortiment, durch online verfügbare Waren, anzubieten.

Das Einkaufen im stationären Geschäft soll vermehrt zum Erlebnis werden. Durch Anbringung eines Social-Mirrors in Umkleiden können Kunden mittels Social Media den sozialen Austausch mit Freunden / Verwandten über die ins Auge gefassten Produkte nutzen.

Darüber hinaus können sich Umkleiden in produktspezifische Erlebnisräume verwandeln (z.B. Strand). Um außerhalb der Öffnugnszeiten Umsätze zu generieren, sollten Schaufenster und Fassadenelemente mit Online-Elementen ausgestattet werden.

Integration von Mobile Usern

  • Mobile Shopping: Nutzung der mobilen Erreichbarkeit der Kunden während des Einkaufsprozesses durch gezielte Ansprache und Information
  • Location-based-Services: GPS-basierte Vermittlung von kundenspezifischen Angeboten über Kurznachrichten, Mails etc. als Direktmarketingkanal (Push-Funktion) auf die Smartphones der Kunden. Dies ist auch in Kombination mit einem Store Locator denkbar, der den Weg zum jeweiligen Shop beschreibt
  • Beacons: Werbliche Ansprache von Smartphone-Usern unmittelbar im direkten Umfeld des Shops
  • Erstellung von Heat-Maps: Überprüfung der Kundenlaufwege, um die Attraktivität des ausgestellten Sortiments zu erfassen

(Quelle: mg.retail2020: Auswirkungen des Online-Handels auf Städte und Gemeinden in NRW und Handlungsperspektiven für den innerstädtischen stationären Einzelhandel)

Siehe dazu auch: https://bit.ly/2BgqNUC (Alibaba's new retail explained)

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Bargeldloses Bezahlen

Bargeldlose Transaktionen in Deutschland nehmen zu

Beobachtet man unsere Nachbarn aus Asien hinsichtlich des Bezahlverhaltens können wir uns in Deutschland auf eine spannende Zukunft freuen.

In China beispielsweise zahlt man fast nur noch mit dem Handy. Alipay ist eine QR-Code basierte Bezahlmethode, bei der man mit seinem Smartphone bequem und mittlerweile fast in jedem Geschäft bequem und schnell bezahlen kann.

Das Bargeld ist in Deutschland immer noch die beliebteste Bezahlmethode, wobei die bargeldlosen Transaktionen von Jahr zu Jahr zunehmen.

Seit einiger Zeit kann man mit NFC (near field communication) fähigen Kreditkarten in einigen Geschäften kontaktlos bezahlen. Bis zu einem Wert von 25 Euro muss man auch keinen PIN eingeben oder eine Unterschrift tätigen. Das beschleunigt den Bezahlvorgang an der Kasse.

Wir empfehlen Einzelhändlern, sich bei der Suche nach dem geeigneten Bezahlverfahren in ihren Unternehmen einen kompetenten Partner im Payment Bereich zu suchen, der aus der Vielfalt die bestgeeignete Bezahlmethode empfiehlt. Gerne können Sie uns hierzu ansprechen.

Ein interessanter Bericht aus China, wie man dort bei JD.com zukünftig einkaufen und bezahlen kann - ganz ohne Personal - sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=jcwCW4Fuejg

Die Vorlieben beim Bezahlen im Online-Shopping

In Deutschland bezahlen die Kunden online beim Checkout am liebsten per Rechnung, PayPal Lastschrift (Quelle: IFH Köln: HANDEL IM FOKUS)

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