Handel ist Wandel

Referenzen

2007

 

 

 

Bereits in der Schulzeit beschäftigte sich Eva Gancarz mit den Auswirkungen der Ansiedlung eines Einkaufszentrums in Ludwigshafen auf die innerstädtischen Einzelhandelslagen. Zu diesem Thema verfasste sie im Jahr 2007 eine Facharbeit zum Thema „Die Integration eines innerstädtischen Einkaufszentrums in Ludwigshafen" am Carl-Bosch-Gymnasium in Ludwigshafen am Rhein.

 

 

2008-2011

 

Ihr Bachelor-Studium absolvierte Eva Gancarz an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Schwerpunkt Wirtschaftsförderung. Die Bachelor-Thesis behandelte im Jahr 2011 das Web 2.0 mit folgendem Titel: „Die virtuelle Vernetzung kreativer Unternehmen im Spannungskonflikt zu den Standortbindungs-Instrumenten der kommunalen Wirtschaftsförderung“

 

 

 2011

      

 

 

 

Im Jahr 2011 hielt Eva Gancarz bei der Tagung der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH einen Fachvortrag über die "Bedeutung von Social Media Tools für Wirtschaftsförderer", um die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit gegenüber Führungskräften zu präsentieren.

 

 

2011-2013

Ihr Master-Studium absolvierte Eva Gancarz an der Hochschule Darmstadt, mit dem Abschluss der Masterthesis zum Thema „Die Adaption des Internet-Handels innerstädtischer Einzelhändler im Spannungskonflikt zu den Standorterhaltungsmaßnahmen kommunaler Wirtschaftsförderungen“ (2013).

 

 

 

 

2014-2015

 

 

Daraufhin wurde Eva Gancarz Projektmanagerin bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach. Sie betreute dort, zusammen mit dem eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, das Projekt mg.retail2020 „Auswirkungen des Online-Handels für Städte und Gemeinden in NRW und Handlungsempfehlungen für den innerstädtischen stationären Einzelhandel am Beispiel der Innenstädte Rheydt und Mönchengladbach“.

 

 

 

  • Im Jahr 2014 hielt Eva Gancarz einen Fachvortrag beim Forum deutscher Wirtschaftsförderer mit dem Titel „Handel im Abwärtstrend?".
  • 2015 folgte ein Fachvortrag bei der Stadt Dreieich und IHK Offenbach am Main „Stationärer Handel 2020 – Alles Multichannel – oder was?"

2015-2017

 

Im Anschluss an der Projektarbeit in Mönchengladbach wurde Eva Gancarz Produktmanagerin für die Produkte Tax Free Shopping und Alipay bei der Concardis GmbH (August 2015 – Dezember 2017), dem Payment Service Provider Deutschlands für bargeldlose Bezahlung.

 

 

 

 

2018

 

Lehrbeauftragte an der DHBW Mannheim, Studiengang BWL-Wirtschaftsförderung

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Wirtschaftsförderung

Handlungsempfehlungen für Kommunen und das Stadtmarketing

  • Shopping-Center als Frequenzbringer: Eine Entscheidung für ein zentral gelegenes Shopping-Center stabilisiert die 1A-Lage der City.
  • Innenstadt als „Freizeitpark“: Shoppen als soziale Aktivität wird unterstützt durch Erlebnismomente, Veranstaltungen in einem ansprechenden Ambiente.
  • Innenstadt „managen“: Cities müssen genauso gemanagt werden wie Shopping-Center; hierzu müssen Kommunen wie ansässige Händler / City-Managements gleichermaßen beitragen (Beispiel: BIDs); die Städte müssen sich „herausputzen“, um Kunden anzulocken.
  • Gezielte Steuerung des Branchenmix: Ansprache fehlender Branchen und Pflege junger Konzepte durch Stadt / Wirtschaftsförderung.
  • Vermeidung von Fehlentwicklungen: Restriktives Baurecht für zentrenrelevante Handelsformate außerhalb von Lebensmitteln.
  • Unterstützung von Same-Day Delivery: Ausweisung von Sammelpunkten für die Auslieferung.
  • Auszeichnung von Bereichen für Abholstationen in der City: Kunden, die Waren in der Stadt abholen, können auch weitere Dinge beschaffen.
  • Planung der Stadtlogistik: Für die Auslieferung von Waren (online wie stationär).
  • Vermittlung von WLAN-Zugängen in Abhängigkeit privater Initiativen.
  • Aufbau eines Leerstandskatasters und Leerstandmanagements: Für eine schnelle Vermittlungsmöglichkeit bei Anfragen.
  • Digitaler Einkaufsführer: Interaktiver Führer durch die städtischen Handelsangebote mit Wegweiser und Routenplanung.
  • Interaktives Stadtmarketing: Kunden durch Coupon-Aktionen oder ähnliche Anreize in die Stadt locken.
  • Aufbau und Nutzung interaktiver Screens für die Gäste der Kommune: Info-Terminals für Shopping, Kultur, Sport und Gastronomie.
  • Händlerinitiativen gezielt fördern

Lösungsansätze für Immobilieneigentümer

Leerstehende Geschäfte sehen in keiner Innenstadt schön aus. Diese Leerstände können aber auch von den Immobilieneigentümern sinnvoll und kreativ genutzt werden. Diese Optionen können unterschieden werden:

  • Pop-Up-Stores: Temporäre und zeitlich begrenzte Vermietung der Flächen, z.B. an junge Labels.
  • Zwischennutzungskonzepte: Überlassung an Non-Profit-Organisationen gegen Nebenkostenerstattung.
  • Outlet-Stores: Temporäre Vermietung an bekannte Labels oder Internethändler zum Absatz von Restposten.
  • Fitting-Rooms: Vermietung zum Test oder zur Anprobe von im Internet gekauften Waren.
  • Showrooms für Online-Händler
  • Nutzung der Schaufenster als digitales Schaufenster, über das Waren online gesucht und gekauft werden können.
  • Vollflächige Schaufensterdekoration/-beklebung
  • Um- / Nachnutzung der Immobilien abseits der Handelsnutzung (Dienstleistung/Wohnen).
  • Umbau bzw. Neuerrichtung von Immobilien zu handelsbasierten Drive-in-Schaltern, an denen die online georderten Waren abgeholt werden können

(Quelle: mg.retail2020: Auswirkungen des Online-Handels auf Städte und Gemeinden in NRW und Handlungsperspektiven für den innerstädtischen stationären Einzelhandel)

Andreas Haderlein empfiehlt in seinem Buch "Local Commerce" folgende neue Fläöchenkonzepte für leerstehende Immobilien:

  • Guide Shop: Der Kunde erhält im stationären Geschäft eine stilgerechte Beratung, die auf seinen individuellen Typen zurecht geschnitten ist. Beispiel: Outfittery Showroom
  • Making Room: Mit Erlebnisshopping kann der Laden vor Ort gegenüber dem Online-Handel punkten. Der Kunden kann in einem sogenannten Making Room seine Ware selbst gestalten. Beispiel: mymuesli
  • Temporary Shop: Ähnlich wie beim Pop-Up-Store werden Ladenflächen vom Mieter nur für einen begrenzten Zeitraum angemietet.
  • Outlet Store: In einem Outlet Store werden Produkte, die aus Retourengründen beim Online-Händler zurückgesendet wurden, neu präsentiert und verkauft. Beispiel: Zalando Outlet
  • Showroom: Kunden wollen weiterhin Produkte anfassen, anprobieren und riechen. Ein Showroom bietet die optimale Gelegenheit dazu, da das Internet nicht alle menschlichen Sinne beim Einkauf befriedigen kann. Beispiel: Mister Spex
  • QR-Shop: Produkte können auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten mittels QR-Codes, z.B. auf einer Außenwand am Ladenlokal, geshoppt und zu einem späteren Zeitpunkt abgeholt werden. Beispiel: Amazon Go
  • Service-Point: Einige Produkte sind sehr beratungsintensiv oder bedürfen häufiger Wartungen. Da oftmals beim Online-Händler nach erfolgter Warenzustellung der Service abgeschlossen ist, wird im stationären Business der Servicegedanke wieder neu aufgerollt. Beispiel: Mister Spex
  • Drive-in / Abholtheke: Online erworbene Ware kann komfortabel mit dem eigenen PKW an einem verkehrsfreundlichen Ort abgeholt werden. Beispiel: Media Markt
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